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UN ECE R 48 Konturmarkierung

Die UN ECE R 48 regelt die Anbringung von retroreflektierenden Markierungen mittel seitlicher und hinterer retro-reflektierender Konturmarkierungen (Konturmarkierung nach UN ECE R 104) an Fahrzeugen der Klassen M2, M3, N1, N2, N3, O1, O2, O3, O4, nicht zulässig an Fahrzeugen der Klasse M1.

Verklebung:
Fahrzeuge sollten mindestens eine Teilmarkierung an den Seitenflächen und eine Vollkonturmarkierung am Heck erhalten. Ist eine Vollkonturmarkierung am Heck nicht möglich, dann mindestens Teilmarkierung.
Eine Vollkontur-Markierung (Konturmarkierung) kennzeichnet den Umriss des gesamten Fahrzeugs mit Hilfe einer durchgehenden Linie. Die Teilkontur-Markierung (Teilmarkierung) ist eine Konturmarkierung, die die horizontale Abmessung des Fahrzeugs mit Hilfe einer durchgehenden Linie und die vertikale Abmessung mit Hilfe der Kenntlichmachung der oberen Ecken anzeigt.
Eine Linienmarkierung ist mittlerweile unzureichend. Diese gibt lediglich die horizontalen Abmessungen (Länge und Breite) eines Fahrzeugs mit Hilfe einer durchgehenden Linie wieder, jedoch nicht die Höhe. Weitere Informationen hier.

Anbauschema:
Retro-reflektierende Markierungen an Fahrzeugen können aus einem oder mehreren Teilen bestehen, müssen so geschlossen wie möglich horizontal oder vertikal angebracht werden und vereinbar sein, mit den Bau- und Betriebsvorschriften des Fahrzeugs.
Die niedrigste kante der retro-reflektierenden Markierung muss eine Mindesthöhe über dem Boden von nicht weniger als 250 mm haben.

Anordnung:
Die Markierungen sollten so angebracht werden, dass möglichst die gesamte Länge und Breite (Streifen) oder die Form (Konturmarkierung) des Fahrzeugs kenntlich gemacht werden. Die Angabe "gesamt" bedeutet, dass mindestens 80% der Länge und/oder der Breite markiert sind.
Bei unterbrochenen Streifen sollte der Abstand zwischen den einzelnen Teilen so gering wie möglich und nicht größer als 50% der Länge des kürzesten Teiles sein.

Farben:
Die Konturen auf den Seitenflächen müssen mit weißer oder gelber Konturmarkierung nachgebildet werden, die Rückfläche mit roter Konturmarkierung (eine gelbe Markierung ist auch zulässig).

Download R 48 Beleuchtung und Lichtsignaleinrichtungen (PDF, 1 MB)

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