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Möglichkeiten der Anbringung von Konturmarkierungen

Die Anbringung von Linien- und Konturkennzeichnungen am LKW

Um einen LKW mit Linien- und Konturmarkierungen mittels passiver lichttechnischer Materialien zu kennzeichnen, bedarf es einen ebenen Untergrund. Für ein geschlossenes Signalbild dürfen die Unterbrechungen in der horizontalen und vertikalen Linienführung nicht groß sein, so dass für den Betrachter die gesamte Ausdehnung des LKW erkennbar bleibt. Die Angabe "gesamt" bedeutet, dass mindestens 80 % der Länge und/oder der Breite markiert sind. Die seitliche untere Markierung darf nicht zu tief angebracht sein (mindestens 250 mm, maximal 1.500 mm Abstand vom Boden), da sie sonst zu stark verschmutzt. Es empfiehlt sich, soweit möglich, die Unterkante der Konturmarkierung an dem unteren Rand des Fahrzeugaufbaus anzubringen. Durch die hohe Verschmutzung am Heck des LKW sollten Konturmarkierungen regelmäßig gesäubert werden.

Werden Konturmarkierungen als unterbrochene Streifen am Fahrzeug angebracht, sollten die Abstände zwischen den Streifen möglichst gering und nicht größer als die halbe Länge des kürzesten Streifens sein. Zudem muss eine die Haltbarkeit gewährleistende Kombination aus Untergrund und Kleber eingesetzt werden. Darüber hinaus ist bei der Materialauswahl zu beachten, ob man einschichtige bzw. mehrschichtige Konturmarkierungen verwendet. Die mehrschichtigen Konturmarkierungen (z.B. 3M™ 983) haben den Vorteil des stabilen Aufbaus, was die Anbringung am Fahrzeug vereinfacht. Nachteil ist, dass in die Ränder Wasser und Schmutz eindringen kann, wodurch die Ränder aufplatzen und sich die Oberschicht löst. Dadurch verlieren die Folien in den entsprechenden Bereichen Ihre Reflexwirkung. Die Ränder dieser mehrschichtigen Spezialfolien (auch bei Kfz-Warnmarkierungen tritt dieses Problem auf) müssen mit Kantenschutzfolie versiegelt werden. Kantenschutzfolien sind transparente, 2 cm breite Folien auf Rolle die über die gesamte Länge der Konturmarkierung am oberen und unterem Rand angebracht werden sollten. Einschichtige Konturmarkierungen (z.B. Konturmarkierungen von Orafol und Avery) sind wesentlich dünner als ihre mehrschichtigen Konkurrenten und bilden ein geschlossenes System. Wasser und Schmutz ist es nicht möglich, über die Ränder in die Folien zu gelangen.

Fahrzeugtypen:
Um festzulegen, wo die seitlichen und rückwärtigen Kennzeichnungen für LKW und Anhänger am besten anzubringen sind, müssen zunächst die verschiedenen Fahrzeugtypen betrachtet werden:

  • Kofferaufbau
  • Pritschenaufbau
  • Tankaufbau
  • Wechselbrückenträger
  • Containerträger
  • Fahrzeugtransporter
  • Sonderaufbauten

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