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ADR

Für was steht ADR und was bedeutet es?

ADR steht für „Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße“ (Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route). In diesem Übereinkommen regeln die ADR Mitgliedsstaaten Verpackung, Ladungssicherung und Kennzeichnung von Gefahrgut im Straßenverkehr.

Wer sind die ADR Mitgliedsstaaten?

Mit dem Eintritt von Island im Februar 2011 zählen wir  nun 47 ADR-Mitgliedsstaaten: Albanien, Andorra, Aserbeidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kasachstan, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Marokko, Mazedonien, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Republik Moldau, Rumänien, Russische Föderation, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Türkei, Tunesien, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Weißrussland, Zypern.

Was regelt die ADR?

Die ADR regelt unter anderem die Einstufung des Transportgutes als Gefahrgut und die damit einhergehenden Sicherheitsmaßnahmen sowie die Bezettelung (Kennzeichnung) und Dokumentation wie Beförderungspapier und schriftliche Weisung (Unfallmerkblatt) eines Gefahrguttransports.

Darüber hinaus wird der Bau von Behältern, Tanks, Fahrzeugen für Gefahrguttransporte sowie die Befreiungen von der Einhaltung der Regeln des ADR geregelt.

Das ADR fordert unter anderem, dass der Fahrer in vielen Fällen einen Gefahrgutführerschein besitzen und alle am Umschlag und Transport beteiligten Sachkenntnisse über die Gefahrgutvorschriften nachweisen muss. Darüber hinaus fordert das ADR das Unternehmen, die Gefahrgüter befördern, einen Gefahrgutbeauftragten haben müssen.

Wie wird Gefahrgut gekennzeichnet

Das ADR fordert die Gefahrgutkennzeichnung von Transportverpackung und Fahrzeug mit den Gefahrzetteln, und auf Fahrzeugen auch die Gefahrentafel (orangefarbene Warntafel) mit der Gefahrnummer (Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr, ehemals Kemler-Zahl) und der UN-Nummer.

Persönliche Schutzausrüstung

Folgende Ausrüstungsgegenstände müssen bei jedem Gefahrguttransport in jeder Beförderungseinheit mitgeführt werden:

  • ein Unterlegkeil je Fahrzeug
  • zwei selbststehende Warnzeichen
  • Augenspülflüssigkeit (nicht erforderlich für Gefahrzettel der Muster 1, 1.4, 1.5, 1.6, 2.1, 2.2, und 2.3)

Und für jedes Mitglied der Fahrzeugbesatzung
  • eine Warnweste
  • ein tragbares Beleuchtungsgerät
  • ein Paar Schutzhandschuhe
  • eine Schutzbrille

zusätzliche Ausrüstung für verschiedene Klassen
  • eine Notfallfluchtmaske für jedes Mitglied der Fahrzeugbesatzung bei der Beförderung von Stoffen, die mit den Gefahrzettelmustern 2.3 oder 6.1 gekennzeichnet sind
  • eine Schaufel (Nur für Gefahrzettel-Nummer 3, 4.1, 4.3, 8 und 9 vorgeschrieben)
  • eine Kanalabdeckung (Nur für Gefahrzettel-Nummer 3, 4.1, 4.3, 8 und 9 vorgeschrieben)
  • ein Sammelbehälter aus Kunststoff (Nur für Gefahrzettel-Nummer 3, 4.1, 4.3, 8 und 9 vorgeschrieben)
  • eine vom Fahrzeuggewicht abhängige Feuerlöschausrüstung
  • bei Überschreiten der Freigrenzen Warntafeln (vorne und hinten) und u.U. Gefahrenzettel rechts und links sowie am Heck des Fahrzeugs

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